
Unsere neuen 5. Klassen 2026
2. September 2026Theater AG I | „Das geheimnisvolle Märchenbuch“

Heute schlafen Sie schneller ein als sonst. Auf dem Dachboden finden sie ein altes Märchenbuch. Einer nach dem anderen beginnen sie zu träumen. Als sie wieder aufwachen, befinden sie sich in einer Welt, die nicht ihre eigene ist. Sie wird von einer bösen Königin regiert. Um dieser sonderbaren Welt zu entkommen, müssen sie das Spiel der bösen Königin gewinnen.
Zur gleichen Zeit werden ein paar eigentlich gute Feen dabei erwischt, wie sie Zwergenmützen klauen. Zur Strafe verlieren sie ihre Zauberkräfte und müssen sich der Erzählerin beweisen, indem sie den Kindern bei ihrer gefährlichen Aufgabe helfen. Doch die böse Königin hat längst ihre eigenen Pläne und setzt alles daran, die Kinder und Feen zu sabotieren.
Zwischen Magie, bösen Königinnen und Dienern kommt immer wieder Zweifel auf. Ist das ein Paralleluniversum? Träumen wir den selben Traum? Gibt es in Märchen überhaupt Zahnbürsten? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter den seltsamen Dienern der Königin?
THEATER-AG II | „Emotio Continuo“

Stell dir vor, du wärst für immer glücklich. Toll, oder? Aber was, wenn du für immer traurig wärst oder für immer ängstlich? Das klingt schon nicht mehr ganz so toll.
Als die neue Krankheit „Emotio Continuo“ ausbricht, passiert genau das: Das Gefühlsleben der Betroffenen gerät durcheinander und ein einziges Gefühl bleibt scheinbar für immer. Im Dymphna-Hospital treffen nun sechs junge Menschen aufeinander, die dort geheilt werden sollen. Sie diskutieren, streiten, lachen und werden von Therapie zu Therapie geschickt. Ob sie eine Heilung finden werden? Und will der Arzt Doktor Dymphna ihnen wirklich helfen?
DSP 9 | „Siebzehn"

Misa will um jeden Preis erfolgreich werden. Alexa träumt von der Weltherrschaft. Lucy verausgabt sich beim Sport, während George krumme Geschäfte dreht. Und während Maja nie heiraten will und Ronja sich einfach nur nach Ruhe sehnt, wird einer von fast allen gemeinsam gnadenlos schikaniert: Manfred.
In 17 rasanten Szenen erleben wir eine Gruppe von 17 Jugendlichen, die auf der Suche nach Identität, Anerkennung und dem eigenen Platz in der Welt sind. Zwischen Leistungsdruck, den eigenen Hormonen und der ständigen Überforderung durch die Erwartungen von außen prallen die unterschiedlichsten Leben aufeinander. Es ist ein Alter, in dem alles möglich scheint – und doch alles unglaublich schwer ist und soziale Konflikte Oberhand nehmen.
DSP 10 | „72 Stunden“

Jeden dritten Tag, alle 72 Stunden, wird eine Frau in Deutschland durch die Hand ihres (Ex-)Partners, eines Stalkers oder eines gekränkten Abgewiesenen ermordet.
Die Handlung beginnt nach einem Femizid: Eine Frau wurde von einem Mann ermordet. Zurück bleibt ihr Tagebuch. Ein Inspektor rekonstruiert anhand dieser Aufzeichnungen die letzten Tage und Kontakte der Ermordeten. Er sucht all jene Personen auf, von denen sich die junge Frau Hilfe erhofft hatte. Daraus entsteht ein bedrückendes Netz aus Fehleinschätzungen, unterlassener Hilfeleistung, Vertuschung und mangelhaften Präventivmaßnahmen. Von den Befragten muss sich niemand direkt der Mittäterschaft beschuldigen lassen. Und doch stellt das Stück die unbequeme Frage: Tragen sie nicht alle auf ihre eigene Weise Schuld? Tragen wir als Gesellschaft nicht auch eine Schuld?
Literatur Q1 | „Monster“

„Scheiß auf den Satz des Pythagoras und Goethe und den ganzen Kram, das Wichtigste, was wir hier an der Schule lernen, ist, es spielt überhaupt keine Rolle, wie viel schlauer und netter und aufgeweckter du bist, das Einzige, was zählt, ist die Fähigkeit, andere fertig zu machen.“
Im Mittelpunkt dieses Stücks über die Sozialstrukturen an Schulen steht Maya, die sich von allen gedemütigt fühlt und eines Tages entscheidet, dass sie selbst schuld ist, wenn sie sich gegen die anderen nicht wehrt. Was als Rachefantasie beginnt, kippt in eine Spirale aus Drogen, Verletzungen und zerstörten Beziehungen. Keinem der Jugendlichen gelingt es, zu den anderen vorzudringen, jeder bleibt in sich selbst gefangen. Und ohne, dass sich etwas geändert hätte oder Hoffnung darauf bestehen könnte, nimmt das Stück einen tödlichen Ausgang.
















































































































