
Instrumente kennenlernen und ausprobieren – das Instrumentenkarussell für alle Fünftklässler
10. Februar 2026Bereits zum fünften Mal fand vom 7. bis zum 13.2.2026 der Frankreichaustausch mit unserer Partnerschule, dem Lycée Malherbe in Caen, statt. 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 begaben sich in Gastfamilien, um ihre sprachlichen Fähigkeiten zu erproben und eine andere Kultur kennenzulernen.
Neben einem typischen französischen Schultag standen auch Ausflüge auf dem Programm, welche die Vielseitigkeit der Region verdeutlichten. Teile der deutsch-französischen Geschichte wurden durch die Besichtigung des Juno Beach und zweier Soldatenfriedhöfe aufgearbeitet. Eine Rallye durch Caen ermöglichte Einblicke in die Geschichte der Stadt. Besonders bereichernd waren die Erkundungen von Étretat und Honfleur, als auch die gemeinsamen Aktivitäten wie Eislaufen und Gesellschaftsspiele.
Der Gegenbesuch aus Caen wird vom 14. bis zum 20.3.2026 erwartet.

Beim diesjährigen Austausch haben wir viel gelernt und erlebt. Wir haben neue Erfahrungen und Freunde gesammelt und sind über uns hinausgewachsen. Vor dem Austausch hatten wir viele Ängste. Eine der größten Befürchtungen war, dass die Mahlzeiten einem nicht schmecken und man sie ablehnen muss, mit dem Risiko, dass man einen unhöflichen Eindruck hinterlässt. Doch dies war nicht der Fall. Die Gerichte waren manchmal unbekannt, aber dennoch lecker und selbst wenn man etwas nicht mochte, war es völlig in Ordnung es zu erwähnen. Es wurde ebenfalls befürchtet, dass Kommunikation ein Problem darstellt. Jedoch war auch das kein großes Hindernis, da man sich auf Englisch verständigen konnte und im Zweifelsfall im Internet recherchieren konnte. In den ersten Tagen hat man sich noch etwas unsicher in der fremden Familie gefühlt. Das ist aber völlig normal und nach ein paar Tagen fühlt es sich auch nicht mehr so an. Die Gastfamilie hat einem sehr viel Verständnis entgegengebracht und auf individuelle Bedürfnisse geachtet, zum Beispiel Allergien, Essvorlieben und das Sprachlevel. Französisch ist eine Sprache, die schnell gesprochen wird. Deswegen ist es anfangs sehr befremdlich sie zu hören, doch nach ein paar Tagen gewöhnt man sich daran, versteht mehr und erkennt das Vokabular aus dem Unterricht wieder. Man hat einen Einblick in den französischen Alltag und wächst gleichzeitig über sich hinaus. Außerdem findet man internationale Freunde und sieht neue Orte. Zusammenfassend war es eine sehr schöne Erfahrung, die sehr empfehlenswert ist.
Der Frankreichaustausch 2026 war für uns bereits das zweite Mal eine tolle Erfahrung. Es geht dabei nicht darum, nicht in die Schule gehen zu müssen, sondern darum, dass man Freundschaften schließt, eine neue Kultur kennenlernt, seine Sprachkenntnisse festigt und mitbekommt, wie französische Jugendliche leben. Der Austausch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der eine ist der Kontakt zu den Corres und deren Familie, beim anderen unternimmt man Ausflüge und erkundet gemeinsam mit der deutschen Gruppe die französische Kultur. Die Ausflüge sind sehr abwechslungsreich gestaltet; man lernt Caen und die Umgebung kennen, aber auch die Geschichte Frankreichs. Besonders schön fanden wir die Zeit in den Gastfamilien sowie den Tag, an dem man die Corres in den Unterricht begleitet hat, um zu sehen, wie ein französischer Schulalltag aussieht (wir können sagen, dass dieser meist bis 17 oder 18 Uhr geht). Das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt verstärkt zudem die Bindung mit den Corres. Trotz der Sprachbarriere ist es auf jeden Fall die Erfahrung wert und eine Bereicherung auch für den Französischunterricht.


































