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13. März 2026
Prüfen, Rufen, Drücken, AED
26. März 2026Am Freitag, den 20.03.26 haben wir als Musikkurs Q1 mit Frau Mecking die Gelegenheit gehabt, eine Opernprobe zu „La fanciulla del West“ (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen) von Giacomo Puccini zu erleben. Vorab konnten wir mit einer Mitarbeiterin des Aalto-Theaters Genaueres über die Architektur, die Bühne, die Technik aber auch über die Arbeits-und Probenweise erfahren.
Zuerst haben wir das Aalto-Theater von außen und innen etwas genauer angeschaut – es wurde von dem Architekten Alvar Aalto entworfen und 1988 in Essen gebaut. Es gehört zu den wichtigsten Opernhäusern in ganz Deutschland.
Danach konnten wir den Bühnen- und Zuschauerraum besichtigen, dort haben wir gesehen, wie modern die Bühne ist: Es gibt fahrbare und drehbare Bühnenteile, die sich während eines Stücks bewegen, hoch- oder hinabfahren können. So können schnell neue Szenen und ganz andere Eindrücke entstehen.
Im Theater arbeiten viele Menschen, nicht nur Sänger*innen und Musiker*innen auf der Bühne, sondern auch hinter der Bühne die Bühnentechniker, Veranstaltungstechniker und Maskenbildner.
Während der Führung konnten wir einige von ihnen bei der Arbeit beobachten. Die Mitarbeiter*innen am Aalto-Theaterarbeiten in zwei Schichten:
von 6 bis 14 Uhr und von 18 bis 0 Uhr. So kann die Arbeit gut organisiert werden.
Die Materialien für die Bühne sind oft sehr aufwendig, z.B. kommt in dem Opernstück „La fanciulla del West“ sogar ein Pick-up-Truck vor, der extra auf die Bühne gebracht wurde.
Das ist möglich, weil es eine große Tür gibt, die etwa 8 Meter hoch ist, und einen Lastenaufzug.
Wir konnten erfahren, dass das Opernhaus Essen teilweise vom Staat oder der Stadt bezahlt wird, zum Beispiel die Mitarbeiter.
Andere Kosten werden durch Einnahmen gedeckt, zum Beispiel durch Tickets, denn manchmal werden Sänger*innen von außerhalb eingeladen, wie für die aktuelle Vorstellung der Oper die Hauptrollen, was dann teurer ist.
Wichtig im Theater ist die Leitung: Die Intendantin entscheidet, welche Stücke gespielt werden. Sie hat sich u.a. für die Inszenierung dieser Oper entschieden, weil es hier eine starke Frauenrolle gibt. Außerdem gibt es den Generalmusikdirektor, der für die Musik zuständig ist und oft selbst dirigiert, diesen haben wir auch während der Probe in Aktion erlebt.
Insgesamt war der Besuch sehr interessant, weil wir gesehen haben, wie viel Arbeit hinter einer Operninszenierung steckt und wer alles dafür zuständig ist, dass ein gelungenes „Bild, eine Szene“ zu sehen ist aber auch die perfekte Musik erklingt.
Leon, Q1




































