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Vom 18. April bis zum 8. Mai hatte ich meine französische Austauschpartnerin Hanaé aus Lyon zu Besuch. Am 12. Juni um 6:55 Uhr bin ich von Düsseldorf zu meinem zweiwöchigen Gegenbesuch nach Frankreich geflogen. Am Flughafen erwarteten mich Hanaé und ihre Mutter Anne-Laure. Obwohl es Freitag war, durfte Hanaé die Schule „schwänzen“ und mir Lyon, eine sehr schöne Stadt, zeigen.

In den letzten zwei Wochen vor den Ferien traten die Schüler der ehemaligen Jahrgangsstufe 11 ihr Schülerpraktikum an. Dieses Praktikum ist verpflichtend und dient uns dazu einen genaueren Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Des Weiteren bekamen wir die Chance, unsere Erfahrungen im Ausland zu machen. Diese nutzte auch ich. In der zweiten Praktikumswoche fuhr ich nach Strasbourg in Frankreich, um dort die Arbeit des deutsch-französischen Senders ARTE kennenzulernen.

 

Allein die Tatsache, dass alle anderen LK Schüler im Unterricht sitzen würden, machte es erträglich, dass wir 14 Deutsch LK-Schüler uns um zehn vor sechs neben dem gelben M am Hauptbahnhof getroffen haben, um die fast fünfstündige, aber unterhaltsame Zugfahrt nach Weimar anzutreten. Um kurz vor elf hatten wir dann das Vergnügen, das erste Mal die dialektgeprägte Ansage im Bus hören zu dürfen. Nach dem Ankommen in der Jugendherberge folgten wir zwischenfallsfrei zwei Stunden einer Stadtführerin durch das von Goethe und Schiller geprägte Örtchen. Vor der ersten Führung durch ein Museum, die Anna Amalia Bibliothek, konnten sich die Verkäufer der Thüringer Bratwürste freuen. Der restliche Teil des Tages stand uns zur freien, gesitteten Verfügung, so wie es auch an den anderen Abenden gehalten wurde.

Am letzten Freitag ging die Probenwoche für das im November (Premiere am 20.11.) kommende Musical „Nick Knatterton – Meine Braut ist die Gerechtigkeit“ zu Ende.

Es waren wie auch in den Jahren zuvor wieder viele Lehrer und Schüler des Grashof Gymnasium beteiligt, sodass in dieser Woche in der gesamten Schule Ausnahmezustand herrschte: Die Aula, der Musikraum und noch einige weitere Räume waren für die fleißigen Darsteller, Bühnenbauer, Musiker, Tänzer, Sänger, Schneider und alle anderen Beteiligten reserviert. Auch die neuen Fünftklässler konnten schon innerhalb verschiedener AGs mitmachen und sie zeigten sich dabei sehr motiviert. Wenn man über die Flure ging, hörte man meistens Musik und wer mal bei einer Probe dabei war weiß, wie intensiv dort gearbeitet wird, sodass innerhalb von drei Tagen wahnsinnig viel geschafft wurde.

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